von José Eduardo Agualusa


José Eduardo Agualusa wurde 1960 in Huambo, Angola, geboren. Er lebte lange in Lissabon und Rio de Janeiro. Bis heute hat er acht Romane, mehrere Bände mit Kurzgeschichten und ein Lyrikband veröffentlicht. Zudem ist er als freier Journalist für Radio und Zeitung tätig. Das Portugiesisch, in dem er schreibt, ist für Agualusa nicht mehr die Sprache der einstigen Kolonialherren, sondern „eine afrikanische Sprache, die Begriffe, Ausdrücke, die Rhythmen und die Gefühle des angolanischen Volkes aufgenommen hat“.


Agualusa erhielt den Literaturpreis des portugiesischen Fernsehsenders RTP für Nação Crioula (dt.: "Ein Stein unter Wasser", übers. Inés Koebel, dtv 1999) und den Independent Foreign Fiction Prize für O Vendedor de Passados (dt.: "Das Lachen des Geckos", übers.: Michael Kegler, A1 Verlag 2008) Als Stipendiat des Deutschen akademischen Auslandsdienstes lebte er 2000/2001 in Berlin, wo er den Roman O Ano em que Zumbi tomou o Rio schrieb. Auf Deutsch erschienen weiterhin die Romane As Mulheres do meu Pai (dt: "Die Frauen meines Vaters, übers.: Michael Kegler, A1 Verlag 2010) sowie Barroco Tropical (dt.: "Barroco Tropical", übers.: Michael Kegler, A1 Verlag 2011), der für den Internationalen Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt nominiert war.

Deutsch

Audio

Um den Text auf Portugiesisch zu hören, clicken Sie die portugiesische Version an.